Meine Hamsun Kuriositäten: Diverse

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Eine alte, verschlissene Ausgabe - aber trotzdem eine Perle in meiner Sammlung! Hunger in fransösischer Sprache.


Ein schönes Fotographie vom alten Knut Hamsun!


In einer deutsche Ausgabe von Hamsuns "Kämpfende Kräfte" fand ich diese schöne Foto eingeklebt von Hamsuns Aufenthalt in Ragusa (Dubrovnik) in 1938. Der Inhaber des Buches hat sich auch Marie Hamsuns Gruß gesichert.


Nein, keine Grüße von Jemand aus der Hamsun-Familie, aber eine nette Postkarte von ' Knut Hamsuns "dikterhytte" ' (Knut Hamsuns "Dichterhütte"). Abgeschickt von Lillesand 01.10.1930.


Foto

von Knut Hamsun aus 1929 (17 x 23 cm). In welcher Stadt macht er einen Bummel? Das Foto ist in Kopenhagen gefunden.


"Knut Gamsun", 2 russische Postkarten. 2 schöne Hamsun-Fotos. Aber unterschiedliche!


Bjørger in Piratenausgabe

Hamsun selbst klagte darüber, daß die Amerikaner des öfteren seine Bücher klauten und herausgaben, ohne ihm Honorar zu zahlen. Diese Piratenausgabe erschien 1925 im Verlag "Norgesposten eget forlag" gedruckt bei "Knudsen Printing & Publishing" in Brooklyn, New York.
Bjørger ist auch ein Jugendwerk, das erst 1981 mit der Genehmigung von Tore Hamsun wieder aufgelegt wurde (mit Illustrationen von Karl Erik Harr).


Unbekanntes Gedicht Hamsuns?

Nein,durch Lars Frode Larsen weiß ich leider besser:

Am Titelblatt von "Den Gaadefulde" steht der Author als "Kn. Pedersen" angegeben. Dieser Kürzel von Hamsuns Vorname hat zu einige Komplikationen im Laufe der Jahre geführt. Durch ein merkwürdiger Zufall trat ein andere norwegischer Poet in den 1870-gern mit dem selben Namenszug auf.
Eine Reihe von Forschern und Kritikern wurde durch Hamsuns Dobbelgänger getäuscht und präsentierte was man für ein neu entdecktes Werk Hamsuns glaubte. In 1980 hatte Dr. Phil. H. J. Røgler ein Gedicht , Hellig Olafs Syn (Die Vision des heiligen Olaf), in einem Supplement an Almuevennen aus 1876 - gezeichnet "Kn. Pedersen" entdeckt. Nach Røglers Auffassung "gäbe es keinerlei Zweifel, dass Kn. Pedersen identisch mit dem jungen Knut Hamsun sei."
Hamsuns literäre Dobbelgänger (auch Knud genannt) war ein bekannter Lehrer und Lokalpolitiker aus Telemark mit Wohnsitz in Svelvik.
Also doch kein echter Hamsun, aber ich finde die Sache trotzdem so amüsant, dass sie auf dieser Hamsun Seite passt.


"To Knut Hamsun

in memory of a day when the west wind and the rainbow met. 1892-1893" (An Knut Hamsun in Erinnerung an einem Tag, an dem der Westwind und der Regenbogen sich begegneten).
Die Dame ist die britische Schriftstellerin Mary Chavelita Dunne (1859-1945). Sie hatte "Hunger" gelesen und war fasziniert, wollte den Mann hinter dem Buch kennenlernen. Im August/September 1890 traf sie Hamsun in Arendal - ein Treffen das sie in der Novelle "Now Spring Has Come" aus der Sammlung "Keynotes" (1894) beschrieben hat. 1891 hatte sie geheiratet und schrieb unter dem Pseudonym George Egerton. (Ihr Mann hieß George Egerton Clairmonte.) Ihre Übersetzung von "Hunger" erschien 1899.


Der originale Kaufvertrag für Hamsuns Cadillac, das er in 1922 für 12000 Kronen kaufte.

Der Kaufvertrag befindet sich jetzt im Hamsun-Zentrum in Hamarøy.


Ein Geschäftsbrief des russischen Verlages Znanie an "Herrn Gamsun", wie Hamsun ja in russischer Sprache heißt.


La Faim (Hunger)

Hat Picasso Hamsun gelesen? Jedenfalls hat er die Zeichnung für diese französische Prachtausgabe (herausgegeben 1961 in Zusammenarbeit mit dem Nobel Kommittee) gemacht. Wunderschön illustriert mit 8 Werken von Georges Lambert und 1 Stahlstich von Michel Cauvet. Außer Hunger in französischer Sprache findet man in diesem Buch eine Einleitung von Kjell Strömberg, die Laudatio bei der Preisverleihung von Harald Hjärne, eine Biographie von Rolf N.Nettum sowie eine Bibliographie von Pierre Barkan. Ich freue mich sehr über dieses Buch, obwohl ich keine eizige Zeile verstehen kann!


2x Markens Grøde

Viel Amüsantes findet man in antiquarischen Büchern. In meinem Exemplar von "Markens Grøde" ("Segen der Erde") befand sich folgender Zeitungsausschnitt:
"Als ich in der Lehre in einem Buchhandel war, kam einmal eine Dame, um ein Buch über Gartenarbeit zu kaufen. Ich schaute nach, welche Fachbücher wir hatten. Das aber war vergebliche Mühe, die Dame wollte ein bestimmtes Buch aus dem Schaufenster haben. Ich konnte kein Buch über Gärten im Schaufenster entdecken, sie aber schnappte sich eines. "Dieses", sagte sie, "bitte als Geschenk einpacken!" Und welches Buch gab sie mir mit diesen Worten in die Hand? Richtig, Knut Hamsuns "Segen der Erde"! Der Bücherwurm, Färöerinseln."


Pan in deutscher Erstausgabe 1895

Pan als Erstausgabe zu finden ist vielleicht nicht so außergewöhnlich, aber hat man Glück und findet ein Foto, der in Skandinawien praktisch unbekannt ist, dann freut sich mein Sammlerherz.


Erlebnis im Hause Knut Hamsuns

Was muss man nicht alles über sich ergehen lassen als Berühmtheit? In "Erlebnis im Hause Knut Hamsuns" erzählt der Schriftsteller Walter Seidl, wie er sich 1932 in einen Besuch bei Knut Hamsun auf Nørholm gemogelt hat, indem er sich als Fotograf ausgab. Das Buch ist auch eine Seltenheit. 100 numerierte Exemplare wurden vom Verfasser signiert. Außerdem enthält mein Exemplar eine Widmung des Autors an Konzertmeister Novak.


"An einem Sommertag des Jahres 1923

kam ein junger Mann, ein Ausländer herein. Mit nichtsahnendem Optimismus war er ohne Vorwarnung aus der Schweiz angereist, um Hamsun zu begegnen. Mutter mußte sagen, es sei unmöglich, Hamsun arbeite und empfänge niemanden.
Kurzer Zeit danach sah ich ihn wieder. Er saß da und betrachtete weinend das Haus. Der Mann wurde auf Kuchen und Fruchtsaft eingeladen. Und dann blieb er den ganzen Sommer bei uns." (Tore Hamsun).
Hermann Hiltbrunner arbeitete den ganzen Sommer (mit Hilfe von Marie Hamsun) an der deutschen Übersetzung von "Das letzte Kapitel". Im folgenden Jahr gab er sein Buch "Nordland und Nordlicht" mit Erinnerungen an seine Norwegenreise heraus.
In meiner Ausgabe von "Das Letzte Kapitel" hat Hiltbrunner geschrieben: "...einige nennen es freie Wille - ... wir nennen es so - für Bea(?) zu meinem 35. Geburtstag 24.11.28. Hermann Hiltbrunner Bern 13.Nov 28."


Der Wilde Chor

Nicht nur Autoren oder Ehefrauen der Autoren schreiben Widmungen. Hier hat der deutsche Übersetzer Heinrich Goebel zu Neujahr 1927 Herrn Nicolai Neiiendam seine "dankbare Verehrung" ausgedrückt.


H. Pezold

Ein Mitarbeiter der Staatsbibliothek bekam diese Widmung von H. Pezold, dem Künstler der die schönen Illustrationen in Marie Hamsuns Langerud-Büchern schuf.


Ein langes Brief vom schwedischen Bildhauer Ebbe mit beigelegtem Bild einer seiner Plastiken.


Salig Baronessen

Hier haben wir den Theaterliebhaber (zumindest in einem Teil seines Lebens) Knut Hamsun: Einer seiner Freunde, Carl Birger Mørner, schwedischer Schriftsteller, Diplomat und Völkerkundler, schrieb ein Schauspiel: "Die selige Baronin". Hamsun schrieb ein Vorwort dazu und sorgte dafür, dass es 1893 in norwegisch herausgeben wurde. Aber wer war der Übersetzer? Er ist im Buche nicht erwähnt - wieder eines der Hamsun'schen Mysterien. Laut Spuren in Briefen und Büchern ist es aber Bolette Pavels Larsen! Das Stück wurde dann im folgenden Jahr im Theater von Christiania aufgeführt.


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© Kirsten Hedvig Rasmussen www.hamsun.at